Stiftungsgründerin Ingrid von
Hänisch:
Ich habe die Stiftung menschenwürdiges Sterben Anfang 2004 gegründet. Viele soziale Initiativen brauchen Geld und die Auswahl, in welchem Bereich ich mich engagiere wollte, war nicht ganz einfach. Schließlich war es das hospizliche Engagement, das mich am meisten berührte und mein Interesse anhaltend auf sich zog.
Die befremdlichen Reaktionen bis hin zur Ablehnung, die ich oft schon bei der schlichten Erwähnung meines Interesses zu spüren bekam, machten mir deutlich, wie sehr der Umgang mit dem Thema Sterben, Trauer und Tod gesellschaftlich tabuisiert ist.
Das regte mich dazu an, nicht nur Wohltäterin zu sein, sondern mit den Fördermitteln der Stiftung einen Bewusstseinswandel anzustoßen, der zu einer Neubestimmung führt und Sterben, Trauer und Tod den Schrecken nimmt. Dadurch verspreche ich mir einen würde- und liebevolleren Umgang mit sterbenden und trauernden Menschen.
Nun möchte ich Ihnen gerne die Stiftung vorstellen und Sie dazu ermuntern, sich um Fördergelder zu bewerben, uns zu unterstützen und dem Thema Sterben und Tod Ihre Aufmerksamkeit zu widmen.
Ingrid von Hänisch
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